Darf man in der Schwangerschaft die Haare färben?
Laut BfR gibt es derzeit keine Hinweise auf ein Risiko – bei „Naturhaarfarben“ ist trotzdem Vorsicht geboten.
Die kurze Antwort
Laut Bundesinstitut für Risikobewertung gibt es derzeit keine Hinweise, dass zugelassene Haarfärbemittel in der Schwangerschaft schaden. Viele Frauen verzichten im ersten Drittel trotzdem vorsichtshalber darauf. Bei Henna-„Naturhaarfarben“ lohnt ein genauer Blick, weil oft chemische Zusätze beigemischt werden.
Warum das wichtig ist
Die EU-Kommission führt eine Liste zulässiger Stoffe für Haarfärbemittel; viele bedenkliche Stoffe sind seitdem verboten.
Einige erlaubte Stoffe, etwa p-Phenylendiamin (PPD), sind unter Fachleuten umstritten.
Die Begriffe „Naturhaarfarbe“ und „Pflanzenhaarfarbe“ sind nicht geschützt – Henna-Produkten werden teils chemische Zusätze beigemischt.
Was du tun kannst
- Überlege, bis nach dem ersten Drittel zu warten.
- Strähnchen, die die Kopfhaut nicht berühren, verringern die Aufnahme.
- Lüfte gut, trag Handschuhe und lass die Farbe nicht länger als nötig einwirken.
- Mach einen Allergietest – die Haut kann in der Schwangerschaft empfindlicher sein.
Häufige Fragen
Ist Henna in der Schwangerschaft eine sichere Alternative?
Reines Henna gilt als unbedenklich, aber viele „Naturhaarfarben“ enthalten chemische Zusätze. Prüf die Inhaltsstoffe genau.
Quellen
Basierend auf offiziellen Gesundheitsempfehlungen. Zuletzt geprüft . Empfehlungen können sich zwischen Ländern unterscheiden – folge immer dem Rat deiner eigenen Ärztin, deines Arztes oder deiner Hebamme. Medizinischer Hinweis.
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