Was dir in der Schwangerschaft keiner sagt.
Lakritz. Tiefkühlbeeren. Ibuprofen ab der 28. Woche. Auf dem Rücken einschlafen. 42 überraschende Dinge, die für dein Baby wichtig sein können – jeweils in zwei Minuten erklärt, mit offizieller Quelle.
- ✓ Offizielle Quellen bei jedem Tipp
- ✓ Nach deutschen Empfehlungen
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Lakritz ist in der Schwangerschaft völlig unbedenklich.
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Das meiste davon wird in einer normalen Vorsorge nicht angesprochen. Wir haben 42 solcher Dinge gesammelt – jeweils mit klarer Antwort und offizieller Quelle.
Die, die am meisten überraschen
Bei diesen heißt es immer wieder: „Das wusste ich nicht.“ Jeder Tipp ist in etwa zwei Minuten gelesen.
Darf man in der Schwangerschaft Lakritz essen?
Schon rund 100 Gramm Lakritz am Tag können die empfohlene Höchstmenge an Glycyrrhizin erreichen.
Zur Antwort →Darf man in der Schwangerschaft Mett, Salami oder Rohschinken essen?
Das Mettbrötchen, die Teewurst und der Parmaschinken stehen alle auf der Liste.
Zur Antwort →Warum sollten Schwangere Tiefkühlbeeren erhitzen?
Listerien überleben das Tiefkühlfach – auch in Beeren und Kräutern für den Smoothie.
Zur Antwort →Darf man in der Schwangerschaft Ibuprofen nehmen?
In den ersten zwei Dritteln ist Ibuprofen ein Schmerzmittel der Wahl – ab der 28. Woche aber tabu.
Zur Antwort →Wann sollte man mit Folsäure anfangen?
Wer erst spät anfängt, braucht laut familienplanung.de die doppelte Dosis.
Zur Antwort →Darf man in der Schwangerschaft das Katzenklo sauber machen?
Du musst deine Katze nicht abgeben – nur das Katzenklo.
Zur Antwort →Welche Schlafposition ist in der Schwangerschaft am sichersten?
Auf dem Rücken einzuschlafen ist im letzten Drittel mit einem höheren Totgeburtsrisiko verbunden.
Zur Antwort →Bewegt sich das Baby am Ende der Schwangerschaft weniger?
Dass Babys sich gegen Ende weniger bewegen, ist ein Mythos – und ein gefährlicher.
Zur Antwort →Warum jucken in der Schwangerschaft Handflächen und Fußsohlen?
Starker Juckreiz an Händen und Füßen kann auf eine Lebererkrankung hinweisen, die das Baby betrifft.
Zur Antwort →Alles an einem ruhigen Ort
Essen und Trinken
Überraschende Lebensmittel, die du meiden, begrenzen oder anders zubereiten solltest.
16 Tipps →Medikamente und Nahrungsergänzung
Tabletten, Vitamine und Kosmetik, die in der Schwangerschaft anders wirken.
7 Tipps →Alltag und Lebensstil
Katze, Reisen, Schlaf, Sport und Renovieren – was sich ändert und warum.
9 Tipps →Körper und Wohlbefinden
Zahnfleisch, Übelkeit, Beckenboden und Stimmung – was normal ist und was hilft.
5 Tipps →Warnzeichen
Beschwerden, die nicht bis zur nächsten Vorsorge warten sollten.
5 Tipps →Klare Antworten, die du selbst prüfen kannst
Die Antwort zuerst
Jeder Tipp beginnt mit einer kurzen, direkten Antwort. Die Details gibt es, wenn du sie willst – die Beruhigung auch ohne.
Quellen auf jeder Seite
Wir verlinken auf das BfR, das Netzwerk Gesund ins Leben, familienplanung.de, das RKI und Embryotox – und sagen dir, wenn andere Länder etwas anderes empfehlen.
Angepasst an Deutschland
Ibuprofen in den ersten zwei Dritteln, 800 µg Folsäure bei spätem Start, Tiefkühlbeeren erhitzen: Die Tipps folgen den deutschen Empfehlungen, nicht den britischen oder amerikanischen.
Hol dir den kompletten Ratgeber zuerst
Wir fassen alle Tipps in einem übersichtlichen Ratgeber zusammen – mit Checklisten für jedes Trimester und einer druckbaren Liste für den Kühlschrank. Trag dich ein, und wir schicken dir eine E-Mail, sobald er fertig ist.
Häufige Fragen
Was darf man in der Schwangerschaft nicht essen?
Vor allem rohe tierische Lebensmittel: Mett, Rohwurst wie Salami und Teewurst, Rohschinken, rohen und geräucherten Fisch (auch Sushi), rohe Eier und Rohmilchkäse (außer lange gereiftem Hartkäse wie Parmesan). Außerdem Leber im ersten Trimester, bestimmte Raubfische wie Hai und Schwertfisch, mit Bleimunition erlegtes Wild und Alkohol. Tiefkühlobst und Sprossen solltest du erhitzen, Koffein auf 200 mg am Tag begrenzen.
Darf man in der Schwangerschaft Ibuprofen nehmen?
Laut Embryotox gehört Ibuprofen in den ersten zwei Dritteln neben Paracetamol zu den Schmerzmitteln der Wahl – kurzzeitig und nicht ohne ärztlichen Rat über längere Zeit. Ab der 28. Woche solltest du es nicht mehr nehmen.
Welche Beschwerden in der Schwangerschaft sollte man nie ignorieren?
Ruf sofort an, wenn sich das Baby weniger oder anders bewegt, bei starken Kopfschmerzen, Sehstörungen oder plötzlichen Schwellungen (mögliche Präeklampsie), Juckreiz an Handflächen und Fußsohlen (mögliche Cholestase), Blutungen, Fruchtwasserabgang, hohem Fieber oder wenn du nichts mehr bei dir behältst.
Woher hat PregFacts seine Informationen?
Die Tipps beruhen auf offiziellen Empfehlungen, unter anderem vom Bundesinstitut für Risikobewertung, dem Netzwerk Gesund ins Leben, familienplanung.de, dem Robert Koch-Institut und Embryotox, und verlinken auf diese Quellen. PregFacts bietet allgemeine Informationen und ersetzt nicht deine Ärztin, deinen Arzt oder deine Hebamme.