Was tun bei Windpocken-Kontakt in der Schwangerschaft?
Wer nie Windpocken hatte und nicht geimpft ist, sollte nach einem Kontakt noch am selben Tag anrufen.
Die kurze Antwort
Hattest du keine Windpocken und bist nicht geimpft (oder weißt es nicht), meide Kontakt zu Menschen mit Windpocken oder Gürtelrose. Hattest du Kontakt, ruf sofort in der Praxis an – eine rasche Behandlung kann helfen. Das gilt auch für Ringelröteln und Masern.
Warum das wichtig ist
Eine Erstinfektion mit Windpocken in der Schwangerschaft kann schwer verlaufen. In den ersten sechs Monaten kann das Virus auf das Ungeborene übergehen; in etwa 1 bis 2 Prozent der Fälle mit schweren Folgen.
Eine Gürtelrose der Schwangeren selbst ist für das Kind ungefährlich – für Nicht-Immune ist der Kontakt zu Erkrankten aber ansteckend.
Ringelröteln und Masern können ebenfalls Komplikationen verursachen.
Was du tun kannst
- Kläre deinen Immunschutz – am besten schon vor der Schwangerschaft.
- Nach Kontakt mit Windpocken, Gürtelrose, Ringelröteln oder Masern: noch am selben Tag anrufen.
- Ruf vorher an, statt direkt ins Wartezimmer zu gehen.
Häufige Fragen
Kann ich mich an Gürtelrose mit Windpocken anstecken?
Ja. Wer nicht immun ist, kann sich bei einem Menschen mit Gürtelrose mit Windpocken anstecken.
Quellen
Basierend auf offiziellen Gesundheitsempfehlungen. Zuletzt geprüft . Empfehlungen können sich zwischen Ländern unterscheiden – folge immer dem Rat deiner eigenen Ärztin, deines Arztes oder deiner Hebamme. Medizinischer Hinweis.
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