Sind vegane Käse- und Wurstalternativen in der Schwangerschaft unbedenklich?
Fermentierter Cashew-„Käse“ und nicht pasteurisierte Pflanzendrinks stehen auf derselben Liste wie Rohmilchkäse.
Die kurze Antwort
Nicht alle. Das Netzwerk Gesund ins Leben empfiehlt, pflanzliche Alternativen wie ihre tierischen Vorbilder zu behandeln: fermentierte oder gereifte Käse- und Wurstalternativen (etwa aus Cashew, Mandeln oder Nüssen) meiden, Fleischersatz nur durcherhitzt essen und nur erhitzte bzw. pasteurisierte Pflanzendrinks trinken.
Warum das wichtig ist
Auch pflanzliche Produkte können mit Listerien belastet sein – vor allem, wenn sie fermentiert oder gereift und dann nicht mehr erhitzt werden.
Pflanzendrinks, die bei der Herstellung nicht pasteurisiert wurden, gelten wie Rohmilch als ungeeignet.
Diese Empfehlung ist neu und vielen Schwangeren unbekannt – gerade, wenn sie sich vegetarisch oder vegan ernähren.
Was du tun kannst
- Meide fermentierte oder gereifte vegane Käse- und Wurstalternativen.
- Erhitze Fleischersatzprodukte vor dem Essen gut.
- Greif zu hocherhitzten Pflanzendrinks aus dem Regal.
- Achte bei veganer Ernährung besonders auf Jod und Vitamin B12.
Häufige Fragen
Ist Tofu in der Schwangerschaft okay?
Ja. Tofu ist erhitzt hergestellt. Bewahre ihn nach dem Öffnen kühl auf und verbrauche ihn bald.
Quellen
Basierend auf offiziellen Gesundheitsempfehlungen. Zuletzt geprüft . Empfehlungen können sich zwischen Ländern unterscheiden – folge immer dem Rat deiner eigenen Ärztin, deines Arztes oder deiner Hebamme. Medizinischer Hinweis.
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