Kann man in der Schwangerschaft eine Depression bekommen?
Depressionen gibt es nicht nur nach der Geburt – sie sind in der Schwangerschaft ähnlich häufig.
Die kurze Antwort
Ja. Depressionen und Ängste sind in der Schwangerschaft häufig, nicht nur nach der Geburt – und sie sind behandelbar. Wenn du dich seit zwei Wochen oder länger an den meisten Tagen niedergeschlagen, ängstlich oder hoffnungslos fühlst, sprich mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme.
Warum das wichtig ist
Etwa 1 von 7 Frauen erlebt in der Schwangerschaft oder im ersten Jahr danach eine Depression. Hormone, Schlafmangel, Sorgen und große Veränderungen spielen zusammen.
Viele schweigen, weil sie glauben, sie müssten sich freuen. Frühe Hilfe ist gut für dich und dein Kind.
Was du tun kannst
- Sag deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme, wie es dir wirklich geht.
- Psychotherapie und, wenn nötig, schwangerschaftsverträgliche Medikamente sind möglich.
- Rund um die Uhr erreichbar: TelefonSeelsorge 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (Deutschland), 142 (Österreich), 143 (Schweiz).
- Bei Gedanken, dir etwas anzutun: sofort den Notruf 112 wählen.
Häufige Fragen
Sind Ängste in der Schwangerschaft normal?
Etwas Sorge ist normal. Wenn Ängste ständig da sind, schwer zu kontrollieren sind oder dich im Alltag einschränken, sprich darüber.
Quellen
Basierend auf offiziellen Gesundheitsempfehlungen. Zuletzt geprüft . Empfehlungen können sich zwischen Ländern unterscheiden – folge immer dem Rat deiner eigenen Ärztin, deines Arztes oder deiner Hebamme. Medizinischer Hinweis.
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