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BegrenzenEssen und Trinken1 Min. Lesezeit

Welchen Fisch sollte man in der Schwangerschaft meiden?

Schon eine Portion Hai oder Schwertfisch kann die wöchentlich tolerierbare Menge Quecksilber überschreiten.

Basierend auf offiziellen Gesundheitsempfehlungen ·

Die kurze Antwort

Iss gern Fisch – aber schränke Sorten mit viel Methylquecksilber ein: Hai, Schwertfisch, Heilbutt und Thunfisch. Eine einzige Portion (150 g) Hai oder Schwertfisch kann bereits die wöchentlich tolerierbare Aufnahmemenge überschreiten. Günstige Wahl sind zum Beispiel Lachs, Hering, Makrele, Seelachs und Kabeljau.

Illustration einer Thunfischdose mit Fisch auf dem Etikett

Warum das wichtig ist

Methylquecksilber reichert sich in großen Raubfischen an und kann die Entwicklung des kindlichen Nervensystems stören.

Laut BfR liegt der Verzehr von Thunfisch mit durchschnittlichem Gehalt bei zwei Mahlzeiten pro Woche deutlich unter der tolerierbaren Menge – bei stark belastetem Thunfisch kann aber schon eine Portion pro Woche die Grenze fast ausschöpfen.

Gleichzeitig liefert Fisch Jod, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren für die Entwicklung des Gehirns. Wer einmal pro Woche fettreichen Meeresfisch isst, ist meist gut mit Omega-3 versorgt.

Was du tun kannst

  • Verzichte auf Hai und Schwertfisch.
  • Schränke Thunfisch und Heilbutt ein.
  • Iss ein- bis zweimal pro Woche Fisch, darunter fettreichen Meeresfisch wie Lachs, Hering oder Makrele.
  • Gare Fisch immer gut durch.

Häufige Fragen

Darf ich in der Schwangerschaft Thunfisch aus der Dose essen?

In Maßen ja. Das BfR rät Schwangeren, Thunfisch einzuschränken, weil der Quecksilbergehalt stark schwanken kann.

Quellen

  1. BfR — Methylquecksilber: Warum Schwangere manche Fischarten meiden sollten (Englisch)
  2. familienplanung.de — Omega-3-Fettsäuren

Basierend auf offiziellen Gesundheitsempfehlungen. Zuletzt geprüft . Empfehlungen können sich zwischen Ländern unterscheiden – folge immer dem Rat deiner eigenen Ärztin, deines Arztes oder deiner Hebamme. Medizinischer Hinweis.

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