Kann eine Dammmassage Geburtsverletzungen vorbeugen?
Ein paar Minuten täglich ab der 35. Woche können das Risiko für Dammrisse senken – vor allem bei der ersten Geburt.
Die kurze Antwort
Ja, für viele. Studien zeigen, dass eine Dammmassage in den letzten Schwangerschaftswochen – das britische Fachgremium RCOG empfiehlt sie täglich ab der 35. Woche – nähpflichtige Verletzungen und Dammschnitte seltener macht, besonders bei der ersten vaginalen Geburt.
Warum das wichtig ist
Sanftes Dehnen des Damms (der Haut zwischen Scheide und After) in den Wochen vor der Geburt hilft ihm, sich bei der Geburt leichter zu dehnen.
Eine Cochrane-Übersicht fand weniger nähpflichtige Verletzungen, mit dem deutlichsten Nutzen bei Erstgebärenden.
Was du tun kannst
- Beginne etwa in der 35. Woche, möglichst täglich ein paar Minuten.
- Nutze ein unparfümiertes Öl und saubere Hände – dein Partner kann helfen.
- Lass dir die Technik von deiner Hebamme erklären.
- Nicht bei Scheideninfektion, Blutungen oder wenn dir davon abgeraten wurde.
Häufige Fragen
Wann sollte ich mit der Dammmassage beginnen?
Das RCOG empfiehlt sie ab der 35. Woche bis zur Geburt. Es kann ein paar Wochen dauern, bis du einen Unterschied merkst.
Quellen
- Cochrane — Antenatal perineal massage (Englisch)
- RCOG — Reducing your risk of perineal tears (Englisch)
Basierend auf offiziellen Gesundheitsempfehlungen. Zuletzt geprüft . Empfehlungen können sich zwischen Ländern unterscheiden – folge immer dem Rat deiner eigenen Ärztin, deines Arztes oder deiner Hebamme. Medizinischer Hinweis.
Alle 42 Tipps in einem Ratgeber
Wir fassen alle Tipps in einem übersichtlichen Ratgeber zusammen – mit Checklisten für jedes Trimester und einer druckbaren Liste für den Kühlschrank. Trag dich ein, und wir sagen Bescheid, sobald er fertig ist.