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MeidenEssen und Trinken1 Min. Lesezeit

Darf man in der Schwangerschaft Wild essen?

Reh und Wildschwein können Bleisplitter aus der Munition enthalten.

Basierend auf offiziellen Gesundheitsempfehlungen ·

Die kurze Antwort

Das BfR empfiehlt Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch, auf Wild, das mit bleihaltiger Munition geschossen wurde, möglichst zu verzichten. Föten reagieren sehr empfindlich auf Blei; schon kleine Mengen können die Entwicklung des Nervensystems beeinträchtigen.

Illustration einer Fasanenfeder

Warum das wichtig ist

Beim Schuss mit Bleimunition verteilen sich feine Bleisplitter im Fleisch, die man weder sehen noch vollständig entfernen kann.

Blei lagert sich langfristig in den Knochen ein und kann in der Schwangerschaft wieder freigesetzt werden.

Wild muss außerdem – wie jedes Fleisch – gut durchgegart sein, um Toxoplasmose zu vermeiden.

Was du tun kannst

  • Frag beim Kauf, ob das Wild mit bleifreier Munition erlegt wurde.
  • Im Zweifel verzichte bis nach der Geburt auf Wild.
  • Achte im Herbst auf Wildgerichte auf Restaurantkarten.

Häufige Fragen

Ist Wild mit bleifreier Munition in Ordnung?

Die Empfehlung des BfR bezieht sich auf bleihaltige Munition. Gut durchgegartes Wild, das bleifrei erlegt wurde, betrifft dieses Risiko nicht.

Quellen

  1. BfR — Fragen und Antworten zum Verzehr von Wild, das mit bleihaltiger Munition geschossen wurde

Basierend auf offiziellen Gesundheitsempfehlungen. Zuletzt geprüft . Empfehlungen können sich zwischen Ländern unterscheiden – folge immer dem Rat deiner eigenen Ärztin, deines Arztes oder deiner Hebamme. Medizinischer Hinweis.

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